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Nuklearmedizin

Die Nuklear Medizin lässt sich in die Region Diagnostik und Therapie unterscheiden. Zur Diagnostik werden radioaktive Verbindungen zur Untersuchung und exakten Darstellung des Skeletts sowieder Organe benutzt. Dazu wird dem Patienten ein radioaktiver Tracer injiziert, dessen Strahlung akkurat messbar ist. Von daher ist eine exakt funktionelle und bildliche Erläuterung des jeweiligen Körperorgans möglich.

Vorzeigebeispiele für den Einsatz der Nuklear-Medizin für die Diagnostik sind:

  • Die Funktionsuntersuchung: Um zu erfassen inwieweit eine Nieren-Dysfunktion zu behandeln ist, kann durch die längere, bildliche Beobachtung die Ausscheidungs-Leistung zwischen beiden Nieren bestimmt und abgewogen werden.
  • Die Wiedergabe: Entzündungen, Narben oder Krankheitsherde werden durch die Dissemination des radioaktiven Stoffes bemerkbar gemacht werden und können so anhand ihrer Form zugeordnet werden.

Das nuklearmedizinische Verfahren setzt die so genannten Radiopharmaka unter Einsatz von Alphastrahlung oder, im Normalfall, Beta-Strahlung ein. Solche Strahlungsarten zeichnen sich dadurch aus, dass die Durchdringungs-Tiefe sehr unbedeutend ist. Bei Beta-Strahlung macht sie nur ein paar Millimeter aus, bei der Alphastrahlung auch dagegen ein paar µm. Stellt man nun klar, dass Tausend µm 1 Millimeter ausmachen, wird klar wie marginal die Durchdringungs-Tiefe der Alphastrahlung ist. Dadurch entwickeln die Radiopharmaka ihren Einfluss ausschließlich an Körperstelle, an der sich ihre Anlagerungen vonstattengehen.

Um als Facharzt für Nuklear-Medizin anerkannt zu werden, muss ein Arzt vor der abschließenden Klausur eine 5 Jahre lange Weiterbildung abschließen. In diesem Zusammenhang ist eine unbedingte Mindestanzahl von Erprobungen und Therapien angeordnet.

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